Im Spiel zwischen SVW und Attenkirchen am 10. April entwickelte sich von Beginn an eine umkämpfte Partie, in der die Gäste ihre Chancen konsequenter nutzten. Bereits in der 14. Minute geriet der SVW früh in Rückstand: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld nutzte Attenkirchen die Unordnung eiskalt aus, spielte einen Steilpass bis an die Grundlinie und legte quer, sodass der Ball zum 0:1 eingeschoben werden konnte.

In der 24. Minute zeigte sich die Defensive des SVW gefordert, als ein Angriff über die linke Seite auf die Nummer 8 von Attenkirchen gespielt wurde. Im Eins-gegen-eins mit Huber behielt jedoch die SVW-Torhüterin die Oberhand und parierte stark.

Die beste Phase der Gastgeberinnen folgte Mitte der ersten Halbzeit. In der 35. Minute hatte der SVW die große Chance zum Ausgleich: Nach einem Steckpass von Hütter in die Tiefe brachte Stecher den Ball per Flanke auf Limbrunner, die clever auf Oberbauer ablegte. Deren Abschluss ging jedoch über das Tor. Kurz darauf, in der 38. Minute, versuchte es Stecher selbst mit einem Torschuss, doch die Torhüterin von Attenkirchen war zur Stelle und fing den Ball sicher ab.

Nach der Pause erhöhte Attenkirchen in der 58. Minute auf 0:2. Nach einem Eckball konnte der SVW den Ball im Strafraum nicht kontrolliert klären, wodurch dieser vor die Füße einer gegnerischen Stürmerin fiel, die die Situation routiniert nutzte und den Ball im Tor unterbrachte.

In der Schlussphase wurde das Ergebnis noch deutlicher.

In der 86. Minute spielte Attenkirchen erneut einen Ball in die Tiefe hinter die Abwehrreihe des SVW. Der anschließende Querpass war dabei abseitsverdächtig, wurde jedoch nicht geahndet und zum 0:3 verwertet.

Nur eine Minute später fiel das 0:4, als ein Klärungsversuch in letzter Sekunde unglücklich im eigenen Tor landete. Am Treffer selbst hätte sich jedoch wohl nichts mehr geändert, da die Situation ohnehin kaum noch zu verteidigen war.

Am Ende musste sich der SVW trotz engagierter Phasen deutlich mit 0:4 geschlagen geben, während Attenkirchen seine Chancen effizient nutzte und defensiv stabil blieb.

Fotos © Christian Mühlhofer