Eine knappe 0:1-Niederlage kassierte der SV Waldhausen in der A-Klasse Gruppe 3 im Heimspiel gegen den Tabellenfünften SV Genc Wasserburg und konnte sich damit nicht weiter von der abstiegsgefährdeten Zone absetzen. Dabei behielt die Truppe von Trainer Dominik Süßmaier nicht ganz unverdient die Oberhand, weil sie letztlich vor dem Kasten kaltschnäuziger war und ihr schließlich in der 34. Minute durch Enes Samur das goldene Tor gelang.

In der Anfangsphase hatte die Balk-Elf Glück, dass die Gäste nicht schon früher in Führung gingen, als zuerst Vesel Smajli einen Freistoß aus 18 m an die Querlatte setzte (10.) und nur wenig später nochmals Aluminium für die Hausherren rettete. Dazwischen hatte Maxi Schuhbeck die erste Gelegenheit für die Heimelf, verfehlte allerdings nach einer Ecke von Fabian Glier knapp den Kasten.

Als Ferhad Cindir mit einem Distanzschuss zunächst noch scheiterte (29.), fiel kurz darauf das Tor des Tages für die Wasserburger „Wölfe“, bei dem Enes Samur von der idealen Vorarbeit von Vesel Smajli profitierte und zur bis dahin verdienten Gästeführung traf.

Nach dem Seitenwechsel dann ein völlig verändertes Bild, denn die Einwechslung von SVW-Youngster Niko Ober brachte viel Schwung ins Spiel der Gastgeber, die nun den Gegner immer mehr in deren Hälfte drängte, deutlich mehr Druck machten und so das Geschehen weitgehend beherrschten. Das Hauptmanko auf Seiten der Balk-Schützlinge blieben allerdings weiterhin die Abschlüsse auf das Gehäuse von Torwart Roland Vogel.

Selbst während einer 10-Minuten-Zeitrafe für Florent Syla änderte sich daran nichts und auch zwei knifflige Strafraumszenen nach einer Stunde brachten für den SVW nichts ein. Auf der anderen Seite musste Thiemo Leupoldt in der 76. Minute einen Sensoj-Schuss im letzten Moment retten und in der Nachspielzeit verschenkte Musa Dula die endgültige Entscheidung zugunsten der Gäste, weil er knapp neben das Gehäuse zielte.

SVW-Coach Stefan Balk haderte am Ende mit dem Ergebnis, „weil nach der Leistung in der 2. Hälfte mindestens ein Punkt drin gewesen wäre“.

                                                                                                                                   J.P.